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Über das Buch

Haltung finden
Weshalb wir sie brauchen und trotzdem nie haben werden


„Die Verteidigung der Demokratie – nämlich der grundsätzlichen Freiheit des gesellschaftlichen Gesprächs ohne Vorabdiskriminierung und -verurteilung –, fängt nicht ‚irgendwo da oben’ an, wo man sie an Parteien, Medien und Institutionen delegieren kann. Sie beginnt in unserem Alltag und bei uns selber, spätestens dann, wenn wir wieder das offene Wort suchen.“
Genau das haben Matthias Politycki und Andreas Urs Sommer getan – und jenseits der politisch korrekten Diskurse, die derzeit die Debatten in Deutschland bestimmen, ein Gespräch über Grundsätzliches geführt, das gelegentlich vor Tagespolitischem nicht zurückschreckt. Immer wieder stoßen sie dabei auf überraschende Wahrheiten – oder vielleicht auch nur Wahrhaftigkeiten? –, deren Abfolge sich wie eine längst überfällige Anleitung zum Selberdenken liest.
Und so unterschiedlich sich Politycki und Sommer selber verorten – als alter Grüner der eine, als anarchischer Konservativer der andere –, finden sie jenseits aller Meinungsunterschiede ausgerechnet dort zueinander, wo sich Meinungen zur Haltung bündeln: zur Haltung, jeden Tag aufs neue und je nach veränderten Umständen aufs neue die eigene Haltung überdenken zu wollen und sie dann auch jenseits der linken oder rechten Mainstream-Diskurse zu vertreten. Nur von dieser undogmatisch liberalen und mitunter kreativ chaotischen Mitte des Denkens aus ist eine lebendige Demokratie am Leben zu erhalten. So ungern man das heute hört: Demokratie braucht Denken – ein Denken jenseits der Denkverbote.


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16/11/2019
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